Heiß war es beim 2. 6 Stundenlauf in Bönen

Angekommen in der Ultralaufszene ist der 6 Stundenlauf inBönen. Bei seiner 2. Ausgabe konnte er seine Teilnehmerzahl deutlich auf 100 steigern. Und das, obwohl die äußeren Umstände schon extrem waren. Wer dachte, 2018 sei es heiß auf dem Gelände rund um den Förderturm in Altenbögge, wurde eines besseren belehrt. In diesem Jahr zeigte schon beim Start um 9 Uhr das Thermometer 25 Grad. Bis zum Ziel sollte die 30 Grad überschritten werden, denn auf der Strecke gibt es so gut wie keinen Schatten. Die 1345 Meter lange Runde ähnelt mit ihren Gräsern und Wildblumen einer Steppe. Die jungen Bäume brauchen noch etwas , um Schatten zu spenden. So bekamen die Läufer-/innen die volle Dosis von 6 Stunden Sonne, was einige mit einen fetten Sonnenbrand bezahlten. Auch der Kurs mit einem Wechsel aus Schotter und Asphalt hatte es durchaus in sich. Zwar hört ich 9 Höhenmeter pro Runde nicht unbedingt viel an, leppert sich im Verlauf des Wettkampfs auf eine beträchtliche Anzahl an Steigungsmetern zusammen, darum wurde der Hügel gegen Ende immer mehr zum Berg und machte allen schwer zu schaffen.
Der Veranstalter Lauffreunde Bönen 1985 e.V. tat sein bestes, um den Startern das Leben etwas leichter zu machen. Am Verpflegungspunkt beim Förderturm gab es alles, was der Ultraläufer benötigt, besonders hervorzuheben waren die Wassermelonen und das Wassereis aus der Kühltruhe, sie waren sehr gefragt, um den Körper zu kühlen, wurde ein Rasensprenger installiert. Zusätzlich wurden an der Strecke Wasserbehälter mit Schwämmen aufgestellt, die ständig mit frischen kühlem Wasser nachgefüllt wurden. So versorgt, wurden trotz der Hitze beachtliche Leistungen erbracht.

TC Kray mit 3 Startern gut platziert

Der TC Kray 1892 e.V. war auch bei der 2. Ausgabe der Veranstaltung mit 3 Startern dabei. Zuerst liefen Birgit Jahn und Biggi Schmalz gemeinsam. Sie gingen vorsichtig an, was sich am Ende auszahlen sollte. Nach circa 5 Stunden 34,840 Kilometern war für Biggi dann Schluss. Das reichte aber für ein tolles Resultat. Sie holte sich damit den 15. Platz bei den Frauen und wurde tolle 2. in der Altersklasse W50.
Birgit Jahn gab jetzt noch einmal alles und sie lief sogar noch auf Platz 9 bei den Frauen. Mit 45,224 Kilometern reichte es sogar noch knapp zu einen Ultramarathon und zu Bronze in der W45.
Ralf Schuster war sehr offensiv angegangen, zu schnell bei diesen Verhältnissen, wie sich später zeigte. Darum musste er sein Tempo stark drosseln. Jetzt war er zwar deutlich langsamer unterwegs, machte er die 6 Stunden dann aber voll. Mit 59,806 Kilometern wurde es sogar noch Platz 15 bei den Männern und Rang 3 in der M55.

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