Uli Müller kämpft beim Syltlauf mit Wind und Regen

Heimspiel für Ulrich Müller vom TC Kray 1892 e.V. Was für Boris Becker Wibledon ist, ist für ihn Sylt. Seit Jahren hat er hier quasi sein zweites Zuhause. Hier fühlt er sich wohl, kennt jedes Sandkorn. Darum ist der Syltlauf keine Pflicht, sondern eine Herzensangelegenheit. Natürlich war er bei der 36. Ausgabe wieder am Start. Für ihn persönlich war es bereits die 15. Teilnahme, also ein kleines Jubiläum.

In diesem Jahr machte das Wetter nicht wirklich Spaß. Das kommt schon mal vor, wenn man an der Nordsee läuft. Trotzdem hatte Uli, zumindest am Anfang das Laufs, noch viel Spaß. Und das, obwohl er nach 3 Kilometern schon völlig durchnässt war. Der Regen war schon sehr stark. Das fühlte sich schon fast an wie Schwimmen. Darum ging dann die „Spaßkurve“ auch steil nach unten. Trotzdem lief es auf den ersten 15 Kilometern mit Schiebewind und Regen von hinten noch recht ordentlich.Und bis Kilometer 25 wurde er nur wenig langsamer.
Die letzten 8,333 Kilometer ging es dann nach Richtungswechsel richtig schwer. Der Wind kam nun frontal von vorne. Bei der Steigung nach List am Ende des Laufs holte er noch mal Alles aus sich heraus.
Glücklich aber total durchgeweicht finishte er in ordentlichen 3:48:28 Std. auf Platz 468 und Rang 26 in der Altersklasse. Jetzt hieß es erst mal, in trockene Klamotten zu kommen und wieder warm werden.

Nächstes Jahr geht er dann wieder an den Start. Nur besseres Wetter wäre doch schön.

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