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Alte Krayer konnten erneut überzeugen

Der Stadtwerke Halbmarathon Bochum und der TC Kray 1892 e.V. Das ist eine Kombination, die sehr gut passt. Schon seit vielen Jahren sind wir in Bochum mit am Start, und das mit voller Überzeugung. In den früheren Jahren war der Halbmarathon im Laufteam besonders beliebt. In den letzten Jahren bevorzugten sie dann eher die Staffel.
Warum die Veranstaltung so beliebt ist hat viele Gründe. Einer davon ist sicherlich die Strecke. Denn da laufen, wo andere feiern, hat schon seinen Reiz. Das ist beim Bochum Stadtwerke Halbmarathon möglich. Die Strecke führt neben der Bochumer Innenstadt auch durch das berühmte BERMUDA Dreieck. Hier sind besonders am Wochenende tausende Feierbiester unterwegs. An diesem Sonntag stand die Partymeile ganz im Zeichen des Sports. Und bei traumhaftem Laufwetter war die Stimmung dort fantastisch. Bei sommerlichen Temperaturen um die 20 Grad durfte man sich aber nicht allzu sehr von der tollen Stimmung pushen lassen. Denn in der Strecke steckte dann doch der eine oder andere Höhenmeter.

Einen großen Anteil am Erfolg der Veranstaltung hat der TV Wattenscheid 01. Routiniert und ohne Probleme brachte der Veranstalter auch die 14. Auflage des sehr beliebten Laufs über die Ziellinie. Ein Teil des Erfolgs ist sicherlich auch die breite Palette der Einzelstarts. Neben dem Schülerlauf stehen auch die 5 und 10 Kilometer zur Auswahl. Der Halbmarathon lockte aber die meisten Starter an. Mit über 4400 Teilnehmern bei allen Distanzen wurde ein fantastisches Ergebnis erzielt. 

Das Laufteam war in diesem Jahr auf Kurs Titelverteidigung. Bei der letzten Veranstaltung brachte man die älteste Staffel an den Start. Auch in diesem Jahr brachte der TC Kray viel Erfahrung an den Start. Zusammen brachten es die 4 Krayer in diesem Jahr auf stolze 255 Jahre. Damit waren sie erneut das älteste Team im Feld. Aber Alter schützt natürlich nicht vor Schnelligkeit. Denn die Langsamsten waren sie bei weitem nicht. Jochen Koberg, Buja Drisch, Siegfried Jahnke und Jerome Chialo liefen in guten 1:52:13 Std. ins Ziel. Das war ein toller 22. Rang bei den 63 Mixed- Staffeln. Das kann sich durchaus sehen lassen.

Ein echtes „Schlüsselerlebnis“ gab es für das Team nach dem Zieleinlauf. Als man die Heimreise antreten wollte, stellte man fest, dass der Autoschlüssel verschwunden war. Jetzt hieß es für die alten Krayer, Extrakilometer schieben, um den Schlüssel zu finden. Das klappte zum Glück auch und so sparte man sich das Auslaufen. Etwas verspätet konnte man dann glücklich die Heimreise antreten. 

Bericht: Ralf Schuster

Foto: Jerome Chialo