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6 Stundenlauf in Bönen feiert die 7. Auflage

Immer wenn der 6 Stundenlauf in Bönen auf dem Programm steht, dreht der Sommer so richtig auf. Das war bei der 7. Auflage wieder so. Am Tag vorher war es mit 23 Grad noch sehr angenehm. Pünktlich zum Start brannte die Sonne ununterbrochen vom wolkenlosen Himmel und verwandelte die Strecke in einen Glutofen. Temperaturen jenseits der 30 Grad ließen das Starterfeld so richtig leiden. Und mit 200 Aktiven war die Veranstaltung sogar ausgebucht!

Dafür das es trotzdem allen gut ging, sorgten wieder die Lauffreunde Bönen. Auch in diesem Jahr brachten sie wieder routiniert und mit viel Herzblut ihren Lauf über die Bühne.

Die Veranstaltung ist aber auch bestens organisiert. Mehr als genug Parkplätze und Duschen in unmittelbarer Nähe sorgten für eine stressfreie Anreise. Eine 1,340 Kilometer lange Strecke rund um den Förderturm war so wieder das Gerüst für diese schöne Laufveranstaltung. Das viele Grün an der Strecke war in diesem Jahr leider braun. Die große Trockenheit hatte die Runde, die abwechselnd über Schotter und Asphalt führte, in eine staubige Piste verwandelt. Pro Umrundung musste eine kleine Steigung bewältigt werden. Da kamen am Ende doch einige Höhenmeter zusammen. Also ganz leicht wurde es den Starter nicht gemacht. Die Hitze machte es dann aber noch zusätzlich viel schwerer.

Bei der Verpflegung blieben wie immer keine Wünsche offen. Unter dem Förderturm, der von der gesamten Strecke aus bewundert werden konnte, war alles aufgebaut. Zusätzlich spendete das Bauwerk hier etwas Schatten. Außerdem wurde unterwegs immer wieder Wassereis angereicht. Das war angesichts dieser Verhältnisse unverzichtbar. Und die altbewährte Gartendusche sorgte für zusätzliche Abkühlung und wurde sehr oft genutzt. 

Ralf Schuster vom Laufteam  kämpfte auch mit den schwierigen Bedingungen. Gut das so viele Lauffreunde von ihm mit dabei waren. Gemeinsam und mit gegenseitiger Unterstützung brachte er seinen Lauf dann noch ordentlich zu Ende. Im Ziel kamen noch gute 45,764 Kilometer zusammen. Das war Platz 31 bei den Männern und Rang 3 in der M65. Damit war er dann sehr glücklich.

Ein großes Lob geht hier nochmals an den Veranstalter. Was die vielen Helfer
angesichts dieser schwierigen Verhältnisse geleistet haben, ist bewundernswert. Wir sehen uns im nächsten Jahr.

Bericht und Foto: Ralf Schuster