Jerome Chialo läuft in Berlin seinen ersten Marathon

Das Laufteam des TC Kray 1892 e.V. freut sich über einen neuen Marathoni. Jerome Chialo belohnte sich damit für die lange und harte Vorbereitung. Zusammen mit zwei weiteren Krayerinnen hatte er die Reise in die Landeshauptstadt angetreten , um sich seinen Traum zu erfüllen. Für seine Premiere hatte er sich einen würdigen Rahmen gewählt. Beim 44. BMW Berlin Marathon gab es mit über 43000 StarterInnen einen neuen Teilnehmerrekord. Und obwohl das Wetter mit 13 Grad und Nieselregen nicht optimal war, säumten wieder Tausende Zuschauer die Strecke und machten richtig Betrieb. Diese riesige Stimmung sollte Jerome noch helfen, als es am Ende richtig hart wurde. Am Start trieb er auf der Euphoriewelle  mit und begann seinen Lauf viel zu schnell. Das passiert hier in Berlin aber auch erfahrenen Läufern. Nach 5 Kilometern beruhigte sich sein Tempo und er kam bis zum Halbmarathon gut voran. Ab Kilometer 27 baute er dann aber schnell ab. Er musste immer wieder Gehpausen einlegen und sich neu motivieren. Er kämpfte sich Kilometer um Kilometer weiter und es wurde nicht leichter. Schließlich kam dann aber doch das Brandenburger Tor in Sicht und kurz danach hatte er es nach großem Kampf und vielen Schmerzen dann geschafft. Nach 5:14:21 Std. überlief er überglücklich ins Ziel ein und nahm seine Medaille in Empfang. Sein großes Ziel für dieses Jahr hat er damit erreicht. Als weitere Starterin des TC Kray war Nicole Frieben mit dabei. Eigentlich wollte sie unter 4 Stunden bleiben.Aber eine Verletzung zwang sie im Vorfeld zu einer längeren Trainingspause. So ging sie vorsichtig an ,bekam aber ab Kilometer 25 Probleme. Vernünftiger Weise drosselte sie ihr Tempo und genoss stattdessen ihren Lauf. Sie finishte zufrieden in guten 4:26:29 Std. Wibke Harnischmacher erreichte ihre angepeilte Zeit. Das war auch nötig, da sie ihren Zug erreichen musste. Am Anfang etwas flott unterwegs fiel sie schnell in ihren gleichmäßigen Rhythmus. Am Brandenburger Tor musste sie sich dann noch ein paar Tränen verdrücken. Soviel Zeit musste dann doch sein. Nach 4:50.27 Std. lief sie über die Ziellinie und war dann pünktlich zu ihrer Rückreise auf dem Bahnhof.

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