TC Kray mit gelungener Vereinsfahrt zum Cuxhaven Marathon

Einmal im Jahr startet der TC Kray 1892 e.V. mit seinen LäuferInnen zu einer Vereinsfahrt. Auch in diesem Jahr zog es die Krayer wieder in den Norden von Deutschland. Nach Hamburg und Bremen stand in diesem Jahr der 11. Cuxhaven Stadtsparkasse Marathon auf dem Programm. Mit 6 Startern und 3 Betreuern blieb das Team in diesem Jahr recht klein. Aber die Erwartungen der Gruppe wurden mehr als erfüllt. Allein die Stadt Cuxhaven direkt an der Nordsee mit seinen malerischen Stadtteilen ist schon eine Reise Wert. Und da man mit der Unterkunft Hafenhostel auch sehr zufrieden war ,stimmten schon mal die Rahmenbedingungen der Fahrt zu 100 Prozent.
Bei der Veranstaltung gibt es viel Licht,aber auch etwas Schatten. Der größte Trumpf des Laufs ist sicherlich die Laufstrecke. Die 10 Kilometerschleife, die je nach Distanz mehrmals zu Laufen ist, kann man durchaus malerisch nennen. Sie führt durch die kleinen Vororte und teilweise direkt am Wattenmeer entlang. Hier mischt sich das Läuferfeld mit den vielen Touristen. Auch Sehenswürdigkeiten wie der Leuchtturm oder die Kugelbake liegen an der Strecke. Es gibt einige Verpflegungsstellen mit freundlichen Helfern. Sehr viele Freiwillige sichern den Kurs bestens ab. Und sogar die Polizei spendet Beifall.

Viele Zuschauer in der Innenstadt

Im Start- Zielbereich in der Innenstadt verbreiten die vielen Zuschauer eine tolle Stimmung. Der Moderator gibt auch Alles. Er ist unterhaltsam und kompetent.
Es werden insgesamt 8 Strecken angeboten. Der Marathon macht den Anfang. Nach und nach kommen dann weitere Starts der kürzeren Distanzen dazu. Darum wird es im Startbereich manchmal ziemlich eng. Auch im Zielbereich muss man schon aufpassen,um Kollisionen zu vermeiden. Der Hinweis auf die Zielverpflegung fehlt leider ganz. Die ist allerdings sehr gut.
Die Siegerehrungen zwischendurch werden gut in Szene gesetzt und lockern die Veranstaltung auf. Der Veranstalter spricht von mehr als 1500 Startern auf allen Distanzen. Das hat die Veranstaltung durchaus verdient. Auch beim Wetter hatte man ganze Arbeit geleistet. Freitag und Samstag war es noch grau,kalt (9 Grad) und windig. Am Sonntag gab es das genaue Gegenteil. Für Cuxhavener Verhältnisse war es fast windstill und die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel. Mit Temperaturen stiegen auf 16 Grad im Schatten. Davon gab es auf der Strecke aber wenig. Und in der Sonne ging es dann locker über die 20 Grad. Das war sehr angenehm für die Zuschauer. Für die Läufer war es aber kein Wetter für Bestzeiten.

Rafael Rodriguez Baena (TC Kray) läuft auf das Podest

Beim Marathon gingen die Krayer mit 4 Starter ins Rennen. Hier wollte Rafael Rodriguez Baena das Podest angreifen. Das gelang ihm eindrucksvoll.
Am Seriensieger Hinich Meier (Captain-Futute-Team) gab es aber keinen Weg vorbei. Er gewann in guten 2:45:19 Std. vor Patrick Kaczynski (my-marathons.jimdo.com, 2:46:21 Std.) Danach lief Rafael Rodriguez Baena in 2:54:16 Std. sicher und klar auf den 3. Platz. Diese Reihenfolge stand schon früh fest. Rafael wollte eigentlich an seiner Bestzeit feilen. Davon verabschiedete er sich schon früh im Lauf. Das war bei diesem Wetter wohl nicht möglich. Trotzdem lief er ziemlich gleichmäßig und verwaltete seinen Platz routiniert. Als Zugabe gab es noch den Sieg in der Altersklasse M45.
Ralf Schuster ging das Rennen schnell an. Bis Kilometer 30 lief auch alles nach Plan. Dann musste auch er dem Wetter Tribut zollen. Trotzdem kämpfte er sich in guten 3:37:42 Std. als 3. der M55 ins Ziel. Damit war er mehr als zufrieden.
Ein Team bildeten wieder einmal Birgit Jahn und Anika Becker. Sie harmonierten gut miteinander und waren schneller als geplant unterwegs. In guten 4:40:49 Std. liefen sie lächelnd ins Ziel ein. Das war für Anika Platz 1 in der W30. Birgit wurde 3. in der W40 !
Kerstin Lenders hatte sich für den Halbmarathon entschieden. Trotz Trainingsrückstand lief sie ein starkes Rennen. Sie finishte in tollen 1:49:42 Std. als 3. in der W40.
Kirsten Geske war angetreten,um die 10 Kilometer unter 1:10 Std. zu laufen. Das gelang ihr in 1:09:30 Std. am Ende sicher. Auch sie erreichte strahlend das Ziel. Hier nahm sie ihre Siegprämie von Rafael in Form eines Matjesbrötchens in Empfang. Wenn das keine Motivationshilfe ist!
Am Abend ging es für die Krayer dann zum Griechen. Hier bekamen dann alle noch was deftiges zu Essen. Und das war absolut verdient nach diesem tollen Teamautritt.

Text: Ralf Schuster

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