Rafael Rodriguez Baena läuft auf Platz 2

Schön war es mal wieder in Bottrop. Auch in seiner 44. Auflage sorgt diese Veranstaltung noch für glückliche Gesichter unter den LäuferInnen.Auch in diesem Jahr hatten sich über 2000 für die vier Läufe von 50 Kilometer bis zu den 6,8 Kilometer des Grubenwehrlaufs vorgemeldet. Das größte Plus der Veranstaltung ist sicherlich das Bergwerk Prosper – Haniel. Hier gibt es reichlich Parkplätze und alles ist zentral untergebracht. Höhepunkt für viele auswärtige Starter sind wohl die Duschen ,die in die Kaue des Bergwerks zu finden ist. Hier gibt es immer bis zum Ende heißes Wasser !
Auch das Konzept des Veranstalters
Adler Langlauf Bottrop Läufer als Helfer ein zusetzen geht auf. Mit großer Geduld und immer freundlich wird an den zahlreichen Verpflegungspunkten im Wald auf die Läufer eingegangen. Das gleiche gilt übrigens auch für alle anderen Helfer.
Besonders punkten kann man hier in
Bottrop aber mit der tollen Strecke. Besonders auswärtige Starter wundern sich, wie man quasi mitten im Ruhrgebiet eine Runde von 25 Kilometer komplett durch dem Wald zusammen bekommen kann. Aber der Veranstalter hat es mal wieder bewiesen. So gibt es wohl keinen geeigneteren Namen als Herbstwaldlauf. Selbst der Herbst zeigte sich von seiner guten Seite. Es war mit etwa 7 Grad zwar kühl, aber den gesamten Lauf trocken. Der zwischenzeitliche Wind sorgte mit seinen Laub Verwirbelungen für wahrlich herbstliche Stimmung.

TC Kray läuft vorne mit.

Bei der Königsdisziplin über die 50 Kilometer sorgte der belgische Spitzenläufer Gerd Mertens (AC Lierse) schnell für klare Verhältnisse. Es setzte sich gleich an die Spitze des Feldes und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Seine Siegerzeit : 3:29:22 Std.
Einen Riesenerfolg konnte
Rafael Rodriguez Baena vom TC Kray 1892 e.V. feiern. Es setzte sich auch schon früh deutlich auf Rang Zwei ab und verwaltete diesen dann sicher bis ins Ziel , wo dann gute 3:37:21 Std. auf seiner Uhr standen. Sicherer Dritter wurde in 3:44:52 Std. Carsten Schwenke (Fokus Schwelm) .
Auch bei den Frauen gab es wenig Spannung . Hier siegte
Gabriele Kenkenberg (LC Olympia Wiesbaden) in guten 4:03:03 Std. deutlich vor Karin Doering (4:19:29 Std.) und Anja Süth aus Essen (4:27:00 Std.)
Für den TC Kray konnte erneut
Barbara Sult in tollen 4:38:32 Std. glänzen. Damit siegte sie in der W60 und wurde bei den Frauen sehr gute Fünfte.

Geburtstagslauf für Sabine Suck

Die anderen Starter des TC Kray wollten wieder nicht alleine Laufen und bildeten wieder Paare. So unterstützte Dennis John Jasmin Gerland auf ihrem ersten 50ger. Sie finishten in in ausgezeichneten 5:23:14 Std.
Ralf Schuster machte die Pace für Sabine Suck , die heute laufend ihren Geburtstag feierte . In ihren ersten Lauf über 50 Kilometer sollte es schon eine Zeit unter 6 Stunden werden. Die beiden harmonierten gut und liefen bis ins Ziel gleichmäßig durch. Mit nicht für möglich gehaltenen 5:37:32 Std. machte Sabine sich selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk.
Wie schon in der Vorwoche waren
Birgit Jahn, Anika Becker und Wibke Harnischmacher lange gemeinsam unterwegs. Aber der Röntgenlauf steckte ihnen noch schwer in den Knochen und sie mussten schwer kämpfen. Darum waren Birgit und Annika im Ziel mit ihrer Zeit von 6:03:16 Std. dann sehr zufrieden. Wibke konnte nicht bis zum Schluss folgen. Sie finishte trotzdem glücklich in 6:14:54 Std.

TC Kray auch über 25 und 10 Kilometer dabei

Ein Krayer Trio hatte sich über die 25 Kilometer an den Start begeben. Hier war Imad Torkhani mit 2:01:33 Std. gut unterwegs und belohnte sich mit Platz 8 in der M40 .Kerstin Lenders hatte noch kurzfristig nachgemeldet und lief in guten 2:20:18 ebenfalls auf einen 8. Rang (W40). Auch für Claudia Steeg lief es gut. In gleichmäßigem Renntempo lief sie in 2:41:43 glücklich ins Ziel.
Über 10 Kilometer war Walkerin
Marlies Künzter für den TC Kray dabei. In 1:18:10 Std.wurde sie gute 7. in der W65.
Auch
Svenja John lief dieses Mal den 10er. Sie unterstützte heute ihre Schwester Jessica Mohnhaus. Auch das Familienprojekt fand ein gutes Ende. Beide liefen gemeinsam in 1:06:43 Std. ins Ziel.

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