Der Hollenlauf ist wieder da

Ralf Schuster holt Platz 2 in der M55

Der Wechsel ist vollzogen. Bödefeld im Sauerland hat auch wieder einen Lauf. Nachdem im letzten Jahr, die ein Umbruch im Organisationsteam des Hollenmarsches stattgefunden hatte, mussten die Läufer leider pausieren. In diesem Jahr gab es einen Neustart. Mit zu Teil neuen oder leicht geänderten Strecken waren die Läufer wieder mit am Start. Bei den Wanderstrecken änderte sich nicht viel. Es wurden wieder Distanzen von 14, 21 und neu, 55 Kilometer angeboten.

Für den TC Kray wagte sich nur ein Läufer auf die Strecke. Ralf Schuster hatte sich den Marathon mit offiziellen 1145 Höhenmetern ausgesucht. Für die Fotos war dieses Mal Iris Stubler zuständig. Birgit Jahn sorgte für moralische Unterstützung an der Strecke. Sie äußeren Bedingungen waren ziemlich schwierig. Vor dem Marathonstart um 9 Uhr zeigte das Thermometer schon 20 Grad an. Auch sie Luftfeuchtigkeit war extrem hoch, darum entschloss sich Ralf mit Trinkrucksack zu starten, um sich zwischen den Verpflegungspunkten mit Flüssigkeit zu versorgen. Im Rückblick eine gute Entscheidung, denn im Laufe des Rennens sollte es noch über 25 Grad werden. Nach pünktlichem Start ging Ralf darum sehr vorsichtig an. Bis zum ersten Berg hielt er sich am Ende des Feldes auf. Nach der TorTour de Ruhr vor 14 Tagen und dem Kräfte zehrenden Vivawest Marathon in der letzten Woche wollte er auf keinen Fall zu schnell angehen, aber es lief viel besser als erwartet. Nachdem er seinen Rhythmus gefunden hatte, lief er gewohnt gleichmäßig. An den steilen Passagen wurde konsequent gegangen. So machte er machte Platz um Platz gut und kam ohne große Probleme bis Kilometer 37. Ab hier ging es dann nur noch bergab bis ins Ziel. In sehr guten 4:20:10 Std. lief er vor vielen Zuschauern in Bödefeld über die Ziellinie. Der 10. Gesamtplatz und Rang 2 in der M55 waren viel besser als erwartet. Am Nachmittag setzten dann Schauer und Gewitter ein und es kühlte sich mächtig ab. Darum ließen die Krayer die Hollenparty lieber ausfallen. Stattdessen feierten sie ihre eigene Party in der Ferienwohnung.

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